Orientierungshilfe zum Sportbetrieb in NRW auf Grundlage der CoronaSchVO NRW

  1. Allgemeine Hinweise
  1. Sportbetrieb

Sportbetrieb meint hier das aktive Sporttreiben in Form von Trainings-, Kurs- und Wettkampfbetrieb, Veranstaltungen, Versammlungen, Bildungsangebote etc..

  1. a) Inzidenz unter 35 landesweit und Kreis/Stadt
  • Im Außenbereich: Keine Einschränkungen außer Maskenpflicht bei mehr als 2500 Zuschauern. Die Nutzung von Toiletten, Umkleiden etc. in Innenräumen ist zusätzlich möglich.
  • Im Innenbereich: Bei Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden (inklusive Zuschauer) ist dem Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vorzulegen. Finden mehrere Veranstaltungen in derselben Einrichtung statt (z.B. regelmäßiger Spielbetrieb mit Zuschauern in derselben Halle), ist die einmalige Vorlage ausreichend. Mehrere Nutzer derselben Einrichtung können ein gemeinsames Konzept einreichen. Achtung! Diese Beschränkung betrifft nur Veranstaltungen im engeren Sinne. Die bloße gleichzeitige Inanspruchnahme einer Sportanlage durch Sporttreibende ist keine solche Veranstaltung, die Durchführung eines geregelten Trainings-, Kurs- oder Wettkampfbetriebs (mit oder ohne Zuschauern) dagegen schon.
  1. b) Inzidenz ab 35 landesweit und/oder Kreis/Stadt
  • Im Außenbereich bis 2500 Personen (inkl. Zuschauer): Keine Einschränkungen. Die Nutzung von Toiletten, Umkleiden etc. in Innenräumen ist zusätzlich möglich.
  • Im Außenbereich ab 2501 Personen (inkl. Zuschauer): Zugang ist auf Immunisierte und Getestete beschränkt. Dabei maximal 25000 Zuschauende (inkl. Immunisierte und Getestete), bei mehr als 5000 Zuschauenden nicht mehr als die Hälfte der regulären Kapazität der Anlage.
  • Im Innenbereich: Zugang ist auf Immunisierte und Getestete beschränkt.
  1. c) Immunisierte und Getestete, Zugangskontrollen
  • Immunisierte Personen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Getestete Personen sind solche mit einem bescheinigten negativen Ergebnis eines höchstens 48 Stunden alten Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests.
  • Schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit Schülerausweis gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Test getesteten Personen gleichgestellt.
  • Die diesbezüglichen Nachweise sind beim Zutritt von den für die Einrichtungen bzw. das Angebot verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren.
  • Bei Bildungsangeboten, Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit und Sportangeboten für Kinder und Jugendliche kann ein gemeinsamer, beaufsichtigter Selbsttest erfolgen. Bei Veranstaltungen über mehrere Tage mit einem festen Personenkreis genügen zwei Tests in der Woche.
  • Bei Veranstaltungen im Freien, bei denen eine Zugangskontrolle nicht gewährleistet werden kann, ist es ausreichend, wenn in den Einladungen und durch Aushänge auf das Erfordernis „immunisiert oder getestet“ hingewiesen wird und dann stichprobenhafte Kontrollen durchgeführt werden.

CORONAVIRUS - HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

LSB Hessen

Corona

Haben Vereinsmitglieder aufgrund des ausgesetzten Sportbetriebs Anspruch auf Erstattung gezahlter Mitgliedsbeiträge oder auf Reduzierung des Beitrages für den Zeitraum, in dem kein Angebot stattfinden konnte? Können Mitglieder ihre Mitgliedschaft mit einem Sonderkündigungsrecht beenden?

Mitglieder haben in diesem Zusammenhang keinen Anspruch auf Erstattung des Beitrages. Ebenso entsteht aus dieser Situation auch kein Sonderkündigungsrecht. In der Regel ist der Mitgliedsbeitrag nicht an konkrete Sportnutzungen gebunden, sondern ist, wie der Name schon sagt ein „Beitrag für die Mitgliedschaft“. Als Mitglied ist man kein Kunde, sondern Teil des Vereins. Die Kosten des Vereins laufen ja weiter und man hat als Mitglied eine Verantwortung gegenüber dem Verein. Der Beitrag stellt nach den vereinsrechtlichen Grundsätzen kein Entgelt dar, sondern dient dem Verein dazu, seinen Zweck zu verwirklichen. Mit den Kosten für ein Flug- oder Konzertticket lässt sich der Mitgliedsbeitrag daher nicht vergleichen.

Gleiches gilt für „echte“ Abteilungsbeiträge. Auch diese werden vom Mitgliedern gezahlt, ohne dass eine direkte Gegenleistung des Vereins damit verbunden ist. Daher sind Mitgliedsbeitrag und Abteilungsbeitrag auch im ideellen Bereich zu verbuchen.

Darf ein Verein auf Beitragszahlungen verzichten oder diese erstatten?

Ein gemeinnütziger Verein darf lediglich dann auf Beitragszahlungen verzichten oder diese erstatten, wenn eine Satzungsregelung dies erlaubt. Gemeint ist damit eine Ausnahmeregelung für einzelne, in wirtschaftliche Not geratene Mitglieder. Besteht keine solche Ausnahmeregelung riskiert der Verein seine Gemeinnützigkeit.

Sieht die Satzung die Zahlung von Beiträgen vor, ist eine Regelung, die den Verzicht auf die Beitragszahlung aller Mitglieder gestattet, hingegen nicht möglich. Wie schon dargelegt, kann in die Satzung allenfalls eine Regelung aufgenommen werden, die es erlaubt, ausnahmsweise auf die Beitragszahlung einzelner Mitglieder zu verzichten, wenn diese wirtschaftlich in Not geraten sind.

Eine weitere und vorübergehende Ausnahmeregelung gibt es lediglich für durch die Corona-Krise wirtschaftlich in Not geratene Mitglieder. Wenn die aktuellen Satzungsbestimmungen oder Beitragsordnungen die Rückzahlung von Beiträgen an durch die Corona-Krise wirtschaftlich in Not geratene Mitglieder beziehungsweise die Befreiung dieser Mitglieder von Beitragszahlungen nicht zulassen, ist eine solche Rückzahlung oder eine solche Befreiung dennoch ausnahmsweise bis zum 31. Dezember 2020 steuerrechtlich unschädlich für den Status der Gemeinnützigkeit. Der Verein muss sich die von dem Mitglied geltend gemachte, durch die Corona-Krise bedingte wirtschaftliche Notlage nicht nachweisen lassen. Es reicht aus, wenn sich das Mitglied plausibel auf eine solche Not beruft oder sich die Notsituation des Mitglieds für den Verein plausibel aus anderen Umständen ergibt.

(aktualisiert: 03. Dezember 2020)

Quelle: http:www//landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/rechtliche-fragen/

 

Weitere Infos:

Landessportbund Hessen e.V. (landessportbund-hessen.de)

Vereinsrechtliche Fragen zur Corona-Krise - Haus des Stiftens

Corona – was passiert mit Mitgliedsbeiträgen für Vereine, Fitnessstudios, Kitas, Tickets? (anwalt.de)

Coronavirus und Mitgliedschaft im Verein: Welche Rechte haben Vereinsmitglieder? | WINHELLER - Blog

Karate - Internationaler Rhein Shiai 2020

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Die Ring Arena vom Nürburgring war am 11 Januar 2020 der Mittelpunkt des deutschen Karate. Mit über tausend Startern aus fünfzehn Nationen zählt der Rhein Shiai zu den größten Turnieren Europa´s . Hier wurden auf zwölf Kampfflächen ca. 6000 Kämpfe ausgetragen. Mit Ilhalme, Ishag und Loukman konnten auch wir Kämpfer in das Turnier schicken. Leider schieden Ilhalme und Ishag in der Vorrunde aus. Doch Loukman , der sein erstes Turnier für den NRW Kader gab, bewies sein ganzes Können und Kampf für Kampf beherrschte seine Gegner bis ins Finale. Selbst im Finale lies Loukman seinen Gegner keine Chance und führte ganz klar bis drei Sekunden vor Schluss mit 6:0 Punkte. Dann passierte es. In einer Rückwärtsbewegung trat Loukman wieder mal über die rote Linie und wurde somit, mit dem Schlusspfiff, disqualifiziert. Das war für uns alle anwesenden ein Schlag ins Gesicht. Aber dennoch wussten wir, dass Loukman der moralische Sieger dieses Turniers ist.

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Tischtennis: Die Aufstiegshoffnung lebt gleich zweifach

Mit einem erfreulichen Zwischenfazit können die Tischtennisspieler des TuS Erkrath in die verdiente Weihnachtspause gehen, denn nach Abschluss der Vorrunde machen sich gleich zwei Teams noch berechtigte Hoffnungen auf einen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse. Somit werden sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft als Tabellenführer in der Rückserie starten.

In der 2. Kreisklasse lieferte sich die erste Mannschaft des TuS Erkrath die gesamte Vorrunde über einen engen Zweikampf mit dem TTC Benrath II, der im direkten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im letzten TuS-Heimspiel gipfelte. Nach einem sehr ausgeglichenen, dafür aber umso spannender Wettkampf trennten sich beide Kontrahenten 8:8, sodass die TuS-Spieler mit 20:2 Punkten und damit mit einem Punkt Vorsprung auf den Verfolger aus Benrath in die Winterpause gehen. Bei den Einzelergebnissen wusste vor allem Christian Vocks zu überzeugen, der alle seine Partien gewinnen konnte und damit als einziger Spieler der 2. Kreisklasse noch verlustpunktfrei ist. Ebenfalls sehr überzeugend waren die Ergebnisse von Torsten Brill (15:4) und Dieter Vennen (12:8). Bei den Doppeln erreichten die Paarungen des TuS Erkrath eine Bilanz von 26:11, wobei das Duo Vocks/Wessels mit 12 Siegen bei nur einer Niederlage herausragte.

Etwas deutlicher war der Vorsprung der in der dritten Kreisklasse Süd gestarteten zweiten Mannschaft des TuS Erkrath. Sie konnte sich mit 31:9 Punkten einen Vorsprung von immerhin drei Punkten auf den ärgsten Verfolger Post SV Hilden III erarbeiten. Dabei sah es hiernach zu Saisonbeginn zunächst nicht aus, als nach drei Spieltagen nur ein ausgeglichenes Punktekonto zu Buche stand. Allerdings fing sich die Mannschaft in der Folgezeit und konnte von da an mehrere deutliche Siege erzielen. In der zweiten Mannschaft wussten in den Einzeln insbesondere Matthias Niehaus (8:2), Uwe Paul (17:3), Zeljko Kalanj (11:3) und Karin Dreher (13:5) zu überzeugen. Auch die Doppelbilanz fiel mit 15:5 Punkten sehr erfolgreich aus, wobei das Duo Niehaus/Paul ohne jede Niederlage blieb.

Ebenfalls erfolgreich verlief die bisherige Saison für die dritte Mannschaft des TuS. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr erheblich steigern und hält mit immerhin 15:25 Punkten Anschluss an das untere Mittelfeld. In diesem Team spielten Christina Hippler (5:7), Patrick Möller (11:9) und Roland Jansen (8:10) besonders erfolgreich.